Home
   
Kurzgeschichten
   
Bücher
   
Veröffentlichungen
   
Welt der Geschichten
   
Wettbewerbe
   
Links
   
Über mich
 
   
 
 


Das Puppenhaus

In all den Jahren im Weien Haus, in denen er fr so viele Kinder den Vater,Onkel und Grovater hatte ersetzten mssen, war ihm noch nie ein unglcklicheres Kind begegnet, dachte Leonard Jakobs.Wie so viele von den Reichen und Weien schien es die die Kunst des Glcklichseins einfach nicht zu kennen.Sicher,die Mutter war eine heimliche Trinkerin, und der Papa hatte nie Zeit, na und ? Das kam doch nicht blo bei den Reichen und Weien vor. Manche Kinder wurden damit fertig und andere eben nicht.

Aber das hier ging ihm nahe.Sie war ein niedliches kleines Kind,obwohl sie niemals eine wirkliche Schnheit werden wrde.Nein, sie sah ihrem Vater zu hnlich,und frher oder spter,vielleicht erst,wenn sie eine alte Frau war, wrde der Vater in ihr zum Vorschein kommen.Aber auch jetzt schon war sie zh und willensstark wie er,und das war ja auch schon ganz schn weit.

Es war ihre hoffnungslose Verlorenheit,die ihn rhrte.Er hatte das Gefhl,da dieses arme Wesen jetzt schon verloren war,bevor sein Leben richtig begonnen hatte.Wie so ein dnnes,einfltiges Hundebaby,das niemals genug Milch von seiner Mama bekam,blo Trtitte,und wenn es zum ersten Mal rausgeht,kommt es bestimmt gleich unter den Lastwagen.

Es gab ja nicht viel,was er fr sie tun konnte : mit ihr herumalbern,sie zum Lcheln bringen,wenn sie ihm whrend der Arbeit begegnete.

herausgebracht vom Heyne-Verlag

 

 



Gratis Homepage erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!